https://www.isaacchongwai.com/
Isaac Chong Wai ist ein in Berlin und Hongkong arbeitender Künstler. Er war Teil der 60. Biennale von Venedig, deren Ausstellung Foreigners Everywhere von Adriano Pedrosa kuratiert wurde. Mit Glas, Zeichnungen, Fotografien, Video und Performance beleuchtet er aktuelle globale Phänomene. Dabei wandelt er die Emotionen, Spannungen und Erinnerungen menschlicher Interaktionen in performative Materialität und immersive Formen um. Chong setzt sich mit queerer Identitätspolitik, der Geschichte der asiatischen Diaspora und strukturellem Rassismus auseinander, um alternative Mikrokosmen menschlicher Beziehungsstrukturen zu schaffen. Seine Arbeiten wurden in namhaften Institutionen ausgestellt, darunter auf der Internationalen Kunstbiennale in Innsbruck, in der Neuen Nationalgalerie in Berlin, in der Bundeskunsthalle in Bonn, im MMCA in Seoul, im Haus der Kulturen der Welt in Berlin und auf der Liste Art Fair in Basel. Sie befinden sich in bedeutenden Sammlungen wie dem Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart in Berlin, bei Kadist in Paris und San Francisco, in der Burger Collection und der Sunpride Foundation in Hongkong sowie in der White Rabbit Collection in Sydney. Er erhielt das New-York-Stipendium von Désirée und Hans-Michael Jebsen sowie das Stipendium des Asian Cultural Council und war Fellow an der Kulturakademie Tarabya. 2024 wurde er vom Tagesspiegel zu einer der 100 wichtigsten Kulturpersönlichkeiten Berlins gewählt.
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