Foto: Yǔjié Zhōu

Léann Herlihy

*1994 in Irland, lebt und arbeitet in Dublin

www.leannherlihy.com

 

Léann Herlihy (they/them) ist Künstler*in, Forscher*in und Pädagog*in aus Dublin. Their Praxis basiert auf trans*, queeren, ökologischen, feministischen und abolitionistischen Theorien und erkundet alternative Ausdrucksformen durch Medien wie Live-Performance, Video, Plakatwände, Skulpturen, Texte, Workshops und radikale Pädagogik. Léann hinterfragt kreativ und rigoros die Positionierung von „Anderssein“ in einer heteronormativen Gesellschaft, überschreitet die Vorstellung des „Anderen“ als bloße Option und erforscht stattdessen die generative Kraft kollektiven Engagements und Widerstands, wenn koloniale und kapitalistische Normen in Bezug auf Persönlichkeit, Körper und Geschlecht aufgehoben werden. Their Forschung lehnt disziplinäre Kohärenz ab und beschäftigt sich mit oft unvereinbaren, nicht archivierten Fragmenten – sei es physisch in den hinteren Lagerräumen oder virtuell in den Threads von Online-Foren –, während they nach Überresten jener sucht, die absichtlich oder versehentlich aus der Gesellschaft ausgeschlossen wurden.
Zu den bisherigen Ausstellungen von Léann Herlihy zählen die 3. Toronto Biennale, die 40. EVA International Biennale in Limerick und das Tulca Festival of Visual Arts in Galway.

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Auf der Biennale 2026:

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